Kastenfisch — 04.12.11, 20:37:07

Von Kartoffelpuffer bis Steckrübeneintopf

Ich habe meinen Internetprovider zu früh gelobt,
mir einen Kommentar verkniffen und selber tolle Kommentare bekommen.
Auch diesmal geht es wieder um regionale Gerichte, wobei ich mich total verquasselt habe und das was ich eigentlich erzählen wollte auf die nächste Folge verschoben werden muss. Trotzdem viel Spaß.



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  1. Kommentar von Sebastian @ December 05, 2011, 17:49

    Du könntest übrigens auch einen Flattr-Button auf deiner Website integrieren, da ist zwar der erhaltene Betrag meistens etwas niedriger als eine direkte Spende, aber die "Spende-Schwelle" ist meiner Meinung nach geringer :)

    Außerdem wollte ich noch anmerken, dass du mit Kabeldeutschland noch Glück gehabt hast, wir hatten zwar fast die versprochene Internetgeschwindigkeit (in München), haben aber nie den versprochenen Router erhalten und wollen unseren Vertrag nun nach langem hin und her wieder kündigen. Gibt es denn nicht DEN perfekten Internetprovider...? o.O

    Und das Epsiodenbild sieht ja mal köstlich aus ;) Mir sind die Dinger übrigens schon immer als "Reibedatschi" oder "Kartoffelpuffer" bekannt.

  2. Kommentar von Sven @ December 05, 2011, 22:35

    Das ist so unfair. Da hört man deinen Podcast beim Einschlafen (ich höre ihn dann meistens am nächsten Morgen noch einmal, will ja schon wissen, was du erzählst :-). Und dann das: Du sprichst über Essen! Da kriege ich immer wieder Hunger. Das ist nicht schön. Aber seitdem höre ich den Podcast bis zum Ende und muss nicht mehr nachhören.

    Eine kleine Korrektur noch: Dibbelappes sind keine Kartoffelpuffer. Kartoffeln sind da zwar drin - auch gerieben - aber das ganze ist dicker mit Speck usw.

    Schau mal hier:
    http://www.chefkoch.de/rezepte/317601113422513/Dibbelappes.html

    Achso: Und Mannheim hat auch eine Spezialität: Dreck. ("Monnemer Dreck"). Ich hoffe, ich denke diese Woche daran und besorge dir mal welchen.

    Schöne Adventszeit
    Sven

  3. Kommentar von Nina92 @ December 06, 2011, 19:00

    Schöne Folge mal wieder,
    deine französische Einlage klang übrigens sehr eröötiiisch ;)
    Du wirst zwar ein bisschen schneller beim Reden, aber das macht von daher nichts, weil du von vornherein schon eine sehr bedächtige, langsame Sprechweise hast. Insofern kommt man schon ganz gut mit beim Hören.

    Vielleicht sollte man diese Episode mal den in ihrem Gartensalat pickenden Spargelmädels in den Gehörgang pusten; die wissen gar nicht, was sie kulinarisch alles verpassen.

    Ich seh schon, du bist mehr so der Mann fürs "Grobe", also eher für die Vorarbeit. Aber scheinbar muss deine Frau ja eine richtige Godess of the Kitchen sein, so wie du ihr Geschick beim Kochen lobst!
    Wahrscheinlich ist es da besser, sie alleine wurschteln zu lassen und deine Taktik (sprich: Fragen, ob du helfen kannst, obwohl du vorher schon weißt, dass du es NICHT kannst. ABER du hast gefragt ;) ) weiterzuführen.

    Was die unterschiedlichen Bezeichnungen für die verschiedenen Gerichte und Köstlichkeiten angeht, muss ich dir schon recht geben; wär irgendwie schon langweilig, wenns einen Standardkatalog gäbe, wo man nachkucken könnte: "Strammer Max? Achso, nur n Brot mit Ei und Schinken; ach, das haben wir zu Hause auch, es heißt nur anders."
    Das würde dem kulinarischen Ausprobieren schon irgendwie den Reiz und das "Abenteuer" nehmen.

    Das Thema ist schon echt spannend und vor allem gefällt es mir hier so gut, weil das mal überhaupt nix mit den wie Pilze aus dem Boden schießenden Kochshows zu tun hat, die meinen Lieblingssendungen tagtäglich die Sendeplätze wegschnappen.


    Viele Grüße aus dem einigermaßen weihnachtlichen München
    (wo es leider nach wie vor auch nicht schneit. Wie ich diesen braunen Matsch hasse!)

    Nina =)

  4. Kommentar von Ra Clette @ December 08, 2011, 20:23

    Lol, deine Küchenstrategie bin ich von den männern aus meiner familie nicht gewohnt. Okay, an das einzige wa ich mich bei meinem Dad errinern kann, ist das er regelmäßig Sonntag morgens für unsere Sechsköpfige Familie Brötchen gebacken hat, aber er hatte auch nen 24/7 Job und war immer auf abruf. Mein ältester Bruder teilt sich die Küche mit meiner Schwägerin ziemlich ebenbürtig. Die Käsekuchen meines Bruders sind jedesmal der Hit und er liebt es besondere Gemüse- und Obstsorten auszuprobieren. Pommes mit lila Kartoffeln sehen genial aus und mein bruder hat auch die perfekte Grünkohlsorte entdeckt. Er ist auch ein saubermach perfektionist ind der Küche, aber das liegt am Metier. Wenn man als Rettungssanitäter arbeitet und die Frau als OP-Schwester, dann ist es normal nen Putztick zu entwickeln.
    Mein anderer Bruder muss auch häufiger kochen, das liegt aber auch daran, dass seine Frau öfters mal was auf dem Herd vergisst, weil sie zig Sachen gleichzeitig machen will...

    Ich liebe es zu experimentieren, das habe ich als kleines Kind schon immer in der Küche gemacht,indem ich aus der Backschublade Alles mögliche zusammen geworfen habe und dann in den Ofen geschoben habe. Machmal stehe ich vor nem Regal in der Vorratskammer (glorifizierter Abstellraum) und denke, ooh, das könnte man ja auch ausprobieren. Heute habe ich ein Erbsenpesto gemacht ohne irgendein rezept nur aus resten. 1 Dose Erbsen, ein rest verschiedene Salatkerne und ne halbe Packung kräuterfrischkäse (richtiger Feta wäre natürlich genial gewesen und vielleicht wallnüsse.... hmmm....) Olivenöl und diverse Gewürze, die das regal auch noch auf lager hatte (leider nur noch granuliert knoblauch und kein echter -.-) das ganze durch meinen kleine küchenhexler ( fürs nächste mal merken: nicht vergessen, alles einzeln häckseln und dann zusammenmischen). Genauere Rezebtangaben kann ich nicht machen, ich bin ein Pi*Daumen mensch ^^
    Uhm um nochmal auf die Steckrübe zurückzukommen, jupp ich habe mich vertan Futterrübe und Steckrübe sind was anderes, ABER die Steckrübe wurde vornehmlich als Schweinfutter angebaut. Desshalb hatte man 1917, 18 überhaubt welche, als die Kartoffelernte total mager ausfiel.
    Sorry, ich bin ein kleiner Fanatiker, was das nicht-Discounter gemüse angeht. Ich bin immer weider entsetzt, wenn einer ode eine meiner Freunde sagt, dass er oder sie dies oder jenes Gemüse nicht kennt. ICh hab es mir zur angewohnheit gemacht auf den großen Gemüsemarkt hier in Münster zu schauen und eine Handvoll von dem zu kaufen wass ichnicht kenne und dann damit zu experimentieren oder bekannte rezeptseiten nach ner Zubereitungsidee zu befragen. Mir ist aber auch erst vor ein paar Jahren bewusst geworden, dass die einzelnen Gemüsesorten noch ewig viele leckere Untersorten haben und es nciht immer der Lackschuh-Apfel sein muss (au wenn er es aus kostengründen meistens ist).
    Zu deiner Frage, ich würde dass genauso machen, und als Besitzer eines Impressums mich auch über eine persönliche Nachricht freuen , wo mich jemand darauf hinweist... öffentlich wäre man sicher peinlich berührt, aber ne PM ist meineserachtens völlig korrekt.
    mfg Ra Clette

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